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28.09.11 Bericht zur MTV-Radsportsaison 2011
Langsam geht die Radsportsaison 2011 zu Ende. Die Beine
freuen sich auf etwas Entspannung und der Geist lässt die eine
oder andere Veranstaltung Revue passieren.
Glücklicherweise hat es die Radsportgruppe MTV-Moisburg auch im
letzten Winter 2010/2011 geschafft die gute Kondition des
letzten Sommers durch ausgedehnte MTB und z.T. auch
Rennradtouren nicht ganz auf Null zurückfallen zu lassen.
Übrigens haben die meisten MTB-Termine dabei im Schnee
stattgefunden, so daß wir Norddeutschen dank der Harburger Berge
auch Eis und Schnee gut gewappnet gegenüber stehen.
Als dann auf Malle Anfang März 2011 die Sonne raus kam, zog es
wieder einen Großteil der deutschen Radsportgemeinde nach
Mallorca ins Trainingslager, wo auch ich mich wieder nicht gegen
wehren konnte. So habe ich dort 7 Tage intensiv trainieren
können und dabei die wunderschöne, grüne Landschaft im Frühling
auf Mallorca genießen können. Selbst Ausgleichstraining im
Außenpool oder Strandläufe waren möglich. Mallorca bietet für
jedes Leistungsniveau das entsprechende Terrain. Ob flache,
kurze und hübsche Straßenzüge oder auch die etwas größeren
Bodenwellen inkl. Puig Major (1.445 Hm) im Nordwesten der Insel
mit seinen heftigen Anstiegen aber auch ebenso schnellen
Abfahrten wissen zu begeistern.
Nach Mallorca begann dann die Rennrad-Saison in Norddeutschland
im März mit einem ersten Show-Down beim Giro Nortorf, einem
Sprintrennen. Dort galt es die taktischen Spiele der anderen
Teilnehmer auf dem 4 x 12,5 km langen Rundkurs zu erkennen und
mitzugehen. Bei sonnigem Wetter und leider nur 8 °C gingen wir
in kurzer Radbekleidung an den Start, was sich zuerst etwas
frisch anfühlte, sich jedoch später als genau die richtige Wahl
herausstellte. Aufgrund frühzeitiger Anreise haben wir uns
gewissenhaft warmfahren können und waren sehr gespannt wie es
dort zur Sache gehen wird. Und so kam es dann auch, es wurde
sofort nach Start Vollgas gegeben, um das Feld möglichst schnell
auseinander zu reißen. Wir sind dabei von ganz hinten gestartet
und dem entsprechend war mein Puls bereits nach 500 m auf
Maximum. Es waren ca. 114 Personen gestartet, wobei sich dann
schon in den ersten beiden Runden schnell die Spreu vom Weizen
getrennt hat. Ab der 3.Runde hatte ich es dann geschafft, mit an
die Spitzengruppe ran zufahren und musste zusehen, wie 2 Radler
sich auch schon von dieser Gruppe abgesetzt hatten. Somit ging
es dann nicht mehr um den 1.Platz, jedoch war der 3. noch
erreichbar. In der letzten Runde versuchte ich dann mein Glück
und setzte ca. 1 km vor Ziel in einer ruhigen Phase aus dem Pulk
zum Sprint an. Es gelang mir, mich von dem Pulk auf dem 3. Platz
abzusetzen. Auf der Zielgerade wurde mir dann jedoch meine
Sprintrennen-Unerfahrenheit zum Verhängnis und ich musste
einsehen dass 1 km für einen Sprint einfach zu lang sind. Links
und rechts zischten dann die Räder vorbei und ich wurde immerhin
10. ! Ich war dann trotzdem sehr zufrieden und warm war mir
inzwischen auch
Nachfolgend fanden dann die ersten RTF´n statt, beginnend mit
der schönen Neuwiedentaler RTF, die auch die Harburger Berge
nicht vernachlässigt. RTF´n, organisierte Radtourenfahrten des
BundDeutscherRadfahrer, sind eine gute Möglichkeit neben dem
wöchentlichen Training im MTV, „Rennluft“ zu schnuppern und
aufgrund der unterschiedlichen Streckenlängen (40 km bis 220 km)
für jedes Trainingsniveau geeignet. Es erfolgt keine Zeitmessung
und für Verpflegung wird unterwegs durch den Veranstalter auch
gesorgt. Gemeinssam lernt man dort aber das Fahren in größeren
Gruppen und seine eigenen Schwächen und Stärken.
Ende April stand dann das Radrennen „Tour de Energie“ in
Göttingen auf dem Plan. Dort galt es die Vorjahreszeit
(Erstteilnahme) mindestens zu bestätigen, bzw. zu toppen. Das
Rennen startet in Göttingen, führt durch die
Mittelgebirgslandschaft und auch flachen Passagen wieder zurück
nach Göttingen über insgesamt 82 km. Wobei die 3 Berge im
mittleren Bereich die eigentliche Prüfung darstellen. Auch
dieses Rennen ging sehr schnell los und man musste darauf
achten, sich nicht gleich am Anfang zu verbrennen. Ich fühlte
mich dank Malle und den vorherigen Events fit und versuchte noch
vor den Bergen ordentlich Zeit gut zu machen. Dies gelang mir
sogar bis zur 3. „Bergankunft“, wo jedoch plötzlich Krämpfe in
den Beinen auftraten. Zum Glück ging es danach nur noch mehr
oder weniger bergab Richtung Göttingen (20 km), denn an „Druck
machen“ war nicht mehr zu denken. Dafür habe ich Stretching
während der Fahrt trainiert, auch schön. Alles in allem war ich
dann doch 5 min. schneller als im Jahr zuvor und die Welt war
wieder in Ordnung.
Es folgte der Sommer mit weiteren schönen RTF´s, Trainingstouren
mit dem MTV und anderen Sportveranstaltungen wie
Staffeltriathlon in Orthkaten. Im MTV haben sich inzwischen die
neuen Radsportler aus 2010 gut integrieren können und der eine
oder andere hat dann auch schon Blut geleckt, was an zunehmenden
Tuning - Maßnahmen an den Rädern und schnelleren Trainingszeiten
gut zu erkennen war und ist. Ein MTV-Radsportler hat dieses Jahr
die Sommerferien für eine Alpenüberquerung mit dem MTB genutzt,
dies bedarf jedoch eines eigenen Berichts und würde diesen
Rahmen sprengen.
Im August stand dann für viele das alljährliche Highlight, die
Cyclassics, an. Die MTV-Mitstreiter haben sich entsprechend
Ihrer Vorjahres-Zeiten qualifiziert und für die jeweilige
Strecke gemeldet. Die 100 / 155 km Fahrer mussten etwas
umdenken, denn es ging diesmal erst mal anders herum und zwar
zuerst über die Köhlbrandbrücke.

Wie auch schon bei den anderen Veranstaltungen hatten wir am
21.08.2011 wunderschönes Wetter, was so gar nicht zum
eigentlichen Schlechtwetter-Sommer passte. Schon am Start ist,
aufgrund der Massen an Teilnehmer und Zuschauern, die
Faszination Radsport schön zu erkennen. Mit entsprechend guter
Laune ging es dann los, die jedoch beim Anblick des ersten
Sturzes am Anstieg zur Köhlbrandbrücke getrübt wurde. Leider
haben sich diese Ereignisse in meinem Rennverlauf noch viel zu
oft wiederholt, inkl. Massensturz auf den Elbbrücken, so das ich
eigentlich nur noch froh war, auch dieses Jahr sicher und heil
angekommen zu sein. Das sich die Zeit auch wieder verbessert
hat, war dabei wirklich nur zweitrangig. Nach wie vor ist es
aber immer wieder überwältigend von den Zuschauermassen auf der
Mönckebergstraße und auch unterwegs angefeuert zu werden. Die
anderen MTV´ler bestätigten diese Begeisterung auch immer
wieder, so dass auch 2012 wieder viele an den Start gehen
werden.
Eine Woche danach kam dann der Hammer des Jahres, der Ötztaler
(Ötzi) am 28.08.2011 in Sölden.
Beim Ötztaler kam vor 30 Jahren ein völlig durchgeknalltes
Häufchen von Radlern auf die Idee einen Radmarathon durch die
Alpen zu veranstalten und das inzwischen mit einem riesigen
Erfolg. Zum diesjährigen 30 jährigen Jubiläum ging es von Sölden
(Österreich) über den Kühtai-Pass nach Innsbruck, über den
Brenner nach Italien, weiter über den Jaufenpass und schließlich
über das Timmelsjoch zurück nach Österreich über insgesamt 238
km und 5500 Höhenmeter (Hm), das ganze leider jedoch an einem
Tag und als Rennen ausgeführt.
Trotzdem ist diese Veranstaltung inzwischen so begehrt bei
Profis und Amateuren, so das die 4000 Startplätze unter 20000
Bewerbern ausgelost werden müssen. Wie es der Zufall will, habe
ich zusammen mit einem anderen Radsportverrückten 2 Tickets
bekommen und wir wollten uns somit , neben Jan Ullrich, auch
dieser Herausforderung stellen. Wir waren jedoch beide vorher
zuletzt maximal 180 km bei einer Landkreis Harburg Umrundung am
Mai gefahren und auf Mallorca mal 3000 Hm in einer Tour.
Vergessen sollte man dabei nicht die Ausfahrt im Sommerurlaub
auf den Mont Ventoux (1.912 Hm), die mit einer konstanten
Steigung über 22 km bei 10-12% auch nicht gerade langweilig ist…
Aber egal, dies war neu und Ankommen war das Ziel. Bei der
Anreise am Tag zuvor hat es ununterbrochen geregnet in den Alpen
und die Temperaturen waren auf Herbst/Winter-Niveau abgestürzt,
wobei der Wetterbericht für Sonntag dann doch Hoffnung machte.
Und so kam es auch. Morgens um 07:00 Uhr starteten wir bei
dichtem Nebel und + 4 °C. Kurze Hosen und überfrorene Autos
sahen irgendwie skurril nebeneinander aus. Dank Knielingen
kühlte diese bei der ersten Abfahrt jedoch nicht allzu stark aus
und warm wurde einem dann gleich beim ersten Anstieg auf den
Kühtai-Pass mit Steigungen von bis zu 18 % über 18,5 km auf
2.020 m Passhöhe. Schon an diesem ersten Pass war zu bemerken,
dass schon die extra montierte kleine Übersetzung für diese Art
von Bergen zu groß werden könnte. Oben gab‘s dann Verpflegung
bei Sonnenschein und es galt möglichst schnelle wieder warme
Klamotten für die Abfahrt anzuziehen. Nach einer Stadtdurchfahrt
in Innsbruck führte uns dann die Tour über die alte
Brennerstraße mit maximal 12 % Steigung nach Italien. Nach
Rücksprache mit meinem Kollegen befanden wir dieses Teilstück
als entspannend. Wir konnten unseren Schnitt nach 145 km auf
26,5 km/h steigern und fuhren damit im guten Mittelfeld, was als
Flachlandtiroler und Erstbezwinger durchaus beachtlich erschien.
Am dritten Pass, dem Jaufenpass auf 2.090m Höhe, lernte ich dann
die Funktion meiner Knielinge als Kompressionssocken kennen, da
die Knie sich eigenartigerweise doch inzwischen stark vergrößert
hatten… Zu diesem Zeitpunkt (161 km) lagen jedoch noch ca. 80 km
vor uns, ganz zu Schweigen vom letzten Anstieg zum Timmelsjoch
über 29 km mit abschließenden 14 % Steigung !
Vielleicht waren es die inzwischen sonnigen +32°C in St.Leonhard
am Fuße des Bergs die mich und meinen Kumpel dazu animierten
nicht aufzugeben und vor allem nicht bergauf zu schieben! Die
Ankunft auf 2.509 m Höhe bei Schnee und Sonnenschein und
radsportverrückten Fans war dann der belohnende Ausgleich dafür.
Danach ging es über einen kleinen Gegenanstieg (220m) mit zum
Teil 85 km/h ins Tal zurück nach Sölden und die Erlösung der
Qualen war in Sicht.

Angekommen im Ziel, unter Jubel der Massen, waren wir
überglücklich das Abenteuer in 11 Stunden, 13 Min überstanden zu
haben. Der Gesamtschnitt von ca. 22 km/h erscheint für
norddeutsche Touren langsam, aber bei 4 Pässen relativiert sich
das ganze schon wieder. Nach einer kurzen Regenerationsphase
stand für uns beide fest, dass dies keine Einzelaktion bleiben
wird, denn schließlich haben wir unterwegs ca. 1h mit
Nahrungsaufnahme und Umziehen verbracht, so das allein dort eine
Menge Spielraum liegt, um eine Gesamtzeit von unter 10 Stunden
in Angriff zu nehmen. Ötzi 2012 wir kommen!
Mein persönlicher Saisonabschluss war dann noch der
Crossduathlon in der Haake am 24.09.2011. Dort galt es 7,5 km zu
Laufen, 23,5 km MTB fahren und 3 km Laufen. Gerade im Wechsel
mit der Laufbeanspruchung und den Hügeln in der Haake in den
Harburger Bergen war auch dies ein besonders anspruchsvoller und
lustiger Event in 2011. Ich hoffe euch etwas von der Faszination
Radsport dargestellt zu haben und würde mich sehr über weitere
Radsportler in den Reihen des MTV’s freuen.
Trainiert wird wie gehabt jetzt in der Wintersaison ab September
bis April ab dem Treffpunkt an den Tennisplätzen: • Jeden
Mittwoch um 18.00 Uhr, Mountain-Bike mit LICHT und • Jeden
Sonntag um 10.00 Uhr, Rennrad ggf. Mountain-Bike im Schnee oder
nach Absprache. Die Tourenlänge und Geschwindigkeit ergibt aus
den Teilnehmern zum jeweiligen Termin.
Mario Lutz
03.04.2011: Radsport Frühjahr 2011 - Ein desaströses
Körpergefühl
Nach knapp 2 1/2 monatiger Sportabstinenz , unzähligen
Weihnachtfeiern, Geburtstagsfeiern, Jahresend und-
Jahresanfangsfeier sowie sonstigen Körper,- Geist- und Seele
schädigenden Tagen begann mein sportliches Jahr 2011 mit einer
für den Jahresanfang typischen Ernüchterung. X Kilo zuviel.
Muskelmasse 0, Mentale Stärke -5 auf der nach unten offenen
Wohlfühlskala. Wow – was für ein Beginn wieder einmal.
Ein Sonntag im Februar markiert dabei meinen vorläufigen
Tiefstand in Sachen Fitness.
Meine Sportkollegen aus der MTV-Radfahrertruppe hatten mir an
diesem Tag in diesem noch frischen Jahr einiges voraus. Viele
hatten gar nicht richtig mit dem Training aufgehört (muss ich
mir merken), andere hatten ob der schlechten Witterung eine
Ersatzsportart zur Konditionserhaltung gewählt (auch ne super
Idee), wieder andere hatten nicht so viel gegessen (toll) und
ein nicht unerheblicher Teil hatte den Winter einfach ohne die
Vielzahl von körperlichen Verfallsmerkmalen überstanden, wie ich
sie aufwies (wäre mir am liebsten).

09:50 GMT – Kirchenglocken im Dorf sind zu hören. Bin auf dem
Weg zum üblichen Treffpunkt am Sportplatz. Schnell noch Ulrich
einsammeln, Stefan und Hans abholen und bei Herbert
vorbeiflitzen. 10:00 pünktliches Ankommen an unserem Treffpunkt
am Sportplatz (wenigstens das hat geklappt). Die üblichen
Restverdächtigen sind auch schon alle da. Um 10:05 ist es dann
soweit. Nach kurzem Stretchen alle aufsatteln und die Etappe
angehen. 50 Standard - Km stehen auf dem Programm. Auf den
ersten Metern schnell noch ein, zwei lockere Sprüche machen.
Dann war erst mal lange Zeit Schluss mit reden. Für die erste
Steigung (der geneigte Radprofi spricht von „Anhöhe“) musste ich
schon volle Konzentration aufbringen. Bevor es zum bedrohlichen
Erstkollaps kommt, verwandelt sich dieses aus dem nichts
aufgetauchtes, fieses Etappenstück in flaches Gelände. Gerade
noch geschafft. Atmen. Nicht reden.
Die nächsten 20 km versuche ich durch gelegentliche
Kurzkommentare bei den Gesprächen meiner Mitstreiter die
Illusion aufrecht zu erhalten, als ob mir das ganze hier aber
auch rein gar nix ausmacht. Klappt aber nur mäßig. Atmen. Lieber
nicht reden.
Im weiteren Verlauf der Streckenführung beginnen zwar die Beine
zu brennen, aber ich kann den notwendigen Sauerstoff jetzt doch
recht gleichmäßig in meinen Körper pumpen, ohne das es zum
Spontanverlust der notwendigen Vitalfunktionen kommt. Weitere 10
km in durchwachsenem Gelände (nur geatmet ohne zu reden) sind
geschafft. Ich beginne schon daran zu glauben, das das Ganze
jetzt überstanden ist und relaxe vor meinem geistigen Auge
bereits. Ist doch alles halb so schlimm. Bis plötzlich – ich
weiß auch gar nicht mehr genau wie – Peter mit einem gefühlten
Spurt (so um die 35 km/h) locker an mir vorbeizischt. Dabei
murmelte er was im Vorbeifahren wie „Lahmer Zock hier“. Verdammt
– der Ausreißversuch muss doch irgendwie gekontert werden!
Großhirn an Kleinhirn => Beine bitte Vollgas. Der wird sich noch
wundern. Mit übermäßiger Willensanstrengung halte ich gegen. Der
Puls geht gefühlt auf 200, die Beine brennen (s. o.) und die
Lunge schnüffelt begierlich das jetzt doch bedenklich knapp
werdenden Sauerstoffkonzentrat. Ich habe meinen körperlichen
Exodus vor Augen, als ich den letzten Anstieg deutlich lahmer
als eine hüftkranke Schildkröte erklimme. Nur nicht umkippen.
Wäre dann doch echt peinlich.
Dann ist es irgendwie geschafft. Peter und der Rest der Bande
sind glücklicherweise noch in Sicht- und Schlagweite, so das ich
mich auf den letzten Kilometern ran arbeiten kann. Gutes Gefühl.
Und bei unserer nächsten Tour reicht die Kondition dann bestimmt
schon für das eine oder andere Gespräch zwischendurch.– hoffe
ich mal. Alles wird gut!
Thoddo Sternal 18.10.2010: Aktuelles aus der Radsportgruppe-MTV-Moisburg
Inzwischen sind wir dieses Jahr auf ca. 20 aktive Teilnehmer
angewachsen, das entspricht einer Steigerung von ca. 25 % !
Damit es den Einsteigern leichter fällt den Einstieg zu finden,
trainieren wir seit September in 2 unterschiedlich schnellen
Gruppen. Beide treffen sich zur selben Zeit und fahren meist die
ersten 10km zusammen. Danach trennt sich das Feld je nach Lust
und Laune der jeweiligen Teilnehmer.
Die
Länge der Touren im Rennradbereich (RR) beträgt ca. 45 km – 70km
pro Training, wobei die Länge und der Schwierigkeitsgrad der
Tour jeweils in Abstimmung der Teilnehmer gemeinsam vor dem
Start festgelegt wird. Der Schnitt schwankt inzwischen je nach
Tour und Witterung zwischen 24 und 30 km/h.
Da sich Moisburg im Herzen der schönsten
Radsportregionen in Norddeutschland befindet, fanden sich bisher
sehr schöne und unterschiedliche Touren, wobei wir immer noch
keine „Standard-Runde“ festgelegt haben. Tourziele waren und
sind das Sittensener Moor, die Nordheide, die Harburger Berge,
die Elbe sowie viele Dörfer im Umkreis von ca.30 km um Moisburg
herum.
Beim Mountainbiken (MTB) sieht das natürlich etwas anders aus,
dort entsprechen 30 km anspruchsvolles MTB fahren ca. 60 – 70km
Rennrad (RR) fahren. Die Belastung ist ebenfalls komplett anders
und eine willkommene Abwechslung zum RR fahren. Beim MTB sind
die Belastungs- und Entspannungsphasen immer im Wechsel,
gegenüber der meist gleichmäßigen ausdauernden Belastung beim
RR. Die einfachen MTB Touren führen über Felder , Wiesen und
durch die Wälder rund um Moisburg. Dies kann beliebig gesteigert
werden bis zum „Rosengarten“ und der „Fischbecker Heide“ (Bitte
nicht unterschätzen ! )
Rennrad Ziele für 2010-2011:
• Training im Winter von September bis April: Sonntag, 10.00
Uhr, Sporthaus
• Training im Sommer von April bis September: Mittwoch, 18.00
Uhr, Sporthaus
• Weitere Trainingstermine nach Absprache
• Dauer ca. 2 Std, in Absprache auch länger
• Teilnahme an ca. 8-10 RTF-Terminen (RadTourenFahrt) in
Norddeutschland: Start ab März/April immer Sonntags zwischen
8.00-10.00 Uhr, Touren über 45, 80, 120, 155 km stehen dabei zur
Auswahl, Anreise größtenteils per PKW oder Vereinsbus möglich
• Teilnahme an Rennveranstaltungen wie Vattenfall-Cyclassics
(Hamburg), Velothon (Berlin) und Tour d‘Energie (Göttingen)
• Evtl. 24 h Nürburgring Team Rennen
• Ausfahrt im neuen MTV-Trikot
• Technik Workshop
Für
beiden Sparten gilt jedoch…. Wir können noch eine Menge
Radsportlerinnen und Radsportler für beide Gruppen RR+MTB
gebrauchen!!! Wer sich also für den Radsport interessiert und
mal reinschnuppern möchte, ist zu den Trainingsterminen herzlich
willkommen. Teilnehmen kann jeder sportlich ambitionierte
Radfahrer von 14 Jahren bis … wer sich fit genug fühlt, egal ob
Frau oder Mann.
Mitzubringen sind dabei ein geeignetes sicheres Fahrrad, ein
Fahrradhelm sowie Radportbekleidung und Verpflegung nach Bedarf.
Eine gewisse Grundfitness ist natürlich ebenso vorteilhaft,
jedoch lässt sich diese auch durch regelmäßiges Radtraining
schnell aufbauen. Alle beim BDR gemeldeten MTV-Radsportler sind
bei den Trainingsausfahrten und über den Verein geplante
Veranstaltungen haftpflichtversichert. Des Weiteren halbiert
sich über die BDR-Mitgliedschaft der Preis für die RTF- und
CTF-Startgelder (ca. 3-5 statt 6-10 €/Tour).
Mario Lutz
01.09.2010: Moin
Radsportler,
zunächst herzlichen Glückwunsch an alle Vattenfall-Cyclassics-
und Triathlon-Teilnehmer in 2010. Soweit mir bekannt, sind alle
sturzfrei ins Ziel gekommen, was bei den Cyclassics leider
inzwischen zu eines der wichtigsten Ziele geworden ist.
An
zweiter Stelle stehen natürlich die Zeit und Schnitt, denn es
handelt sich ja eben um ein Rennen und keine Kaffeefahrt mit
Kuchen oder Lütt un Lütt ! Auch können wohl alle mit Ihrer
Zeit zufrieden sein und wissen, ob nächstes Jahr noch mehr drin
ist, oder es gilt die Zeit zu bestätigen. Vor allem ein dickes
Lob an alle Erstteilnehmer, starke Leistung !
Hiermit möchte ich euch alle zum 1.Treffen ohne Helm im
Sporthaus am Dienstag den 07.09.2010 um 19.00 Uhr einladen. Wie
es sich für einen Verein gehört habe ich zur Vorbereitung eine
kleine Tagesordnung zusammen gestellt und freue mich dabei auf
rege Diskussion mit euch:
1. Training am Mittwoch
a. Erfahrungen, Geschwindigkeit, b. Teilnahmehäufigkeit, c.
Optimierungspotenzial (evtl. 2. Gruppe, Zeitpunkt,
Jugendarbeit…), d. Gruppendynamik
2. Teilnahme an RTF/CTF
a. Erfahrungen, b. Teilnahmehäufigkeit, c. Optimierungspotenzial
(Terminabsprache, Fahrtorganisation)
3. Teilnahme an Rennen, Planung für 2011
4. Meldung BDR für 2011
5. Trikot, Sponsoring
6. Wintertraining RR+MTB
7. Termin für einen Technik-Workshop (jetzt helfe ich mir
selbst…) ???
8. Werbung in eigener Sache, Ideen?, sonstiges
Gerne sind zu diesem Treffen auch radsportbegeisterte weitere
Interessierte eingeladen, je größer unsere Gruppe wird, desto
mehr Möglichkeiten! Bitte gebt mir zwecks Tischreservierung bis
zum 31.08.2010 per
Email Rückmeldung, ob und mit wie viel
Personen Ihr teilnehmen werdet.
Kette rechts, Euer
Mario
01.01.2010: Radsportgruppe MTV Moisburg: Resümee 2009 und
Ausblick 2010
Seitdem sich die neu gegründete Radsportsgruppe das erste
Mal im August 2009 getroffen hat, haben etwa 20 Ausfahrten
stattgefunden. Maximal sind zu den Terminen bisher 16 Personen
von 12 – 55 (58) Jahren erschienen, wobei auch 2 Frauen im
Rennradbereich dabei waren. Die Länge der Touren im
Rennradbereich beträgt momentan 45 km – 70 km pro Ausfahrt,
wobei die Länge und der Schwierigkeitsgrad der Tour jeweils in
Abstimmung der Teilnehmer gemeinsam vor dem Start festgelegt
wird. Der Schnitt schwankte je nach Tour und Witterung zwischen
24 und 28 km/h.
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| Radsportgruppe 2010 im Winter |
Mitten im verschneiten Rosengarten |
Da sich Moisburg im Herzen der schönsten
Radsportregionen in Norddeutschland befindet, fanden sich bisher
sehr schöne und unterschiedliche Touren, wobei wir immer noch
keine „Standard-Runde“ festgelegt haben. Tourziele waren bisher
das Sittensener Moor, die Nordheide, die Harburger Berge, die
Elbe sowie viele Dörfer im Umkreis von ca.30 km um Moisburg
herum.
Rennrad
Ziele für 2010:
• Fester Trainingstermin von September bis April: Sonntag, 10.00
Uhr, Sporthaus
• Fester Trainingstermin von April bis September: Mittwoch,
18.00 Uhr, Sporthaus
• Dauer ca. 2 Std, in Absprache auch länger
• Teilnahme an ca. 8-10 RTF-Terminen (RadTourenFahrt) in
Norddeutschland: Start ab März/April immer Sonntags zwischen
8.00-10.00 Uhr, Touren über 45, 80, 120, 155 km stehen dabei zur
Auswahl, Anreise größtenteils per PKW oder Vereinsbus
• Teilnahme Vattenfall-Cyclassics über 55 und 100 km
+ Teilnahme der Jugendlichen in der U15 Gruppe
• Trainingslager im Harz, Frühjahr 2010
• Der Preis für die RTF-Startgelder (ca. 3-5 statt 6-10 €/Tour)
halbiert sich über die BDR-Mitgliedschaft
• Ausfahrt im neuen MTV-Trikot, wir suchen noch sportbegeisterte
Sponsoren !!! (bei Interesse bitte Mario Lutz ansprechen)
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Mitglieder der Radsportgruppe im Herbst 2009 |
Parallel zu den Rennradlern treffen sich seit Ende
September/Anfang Oktober eine Gruppe von Mountainbikern. Auch
hier steht die Freude am Radsport an oberster Stelle, jedoch
sorgt gerade die Wechselbelastung beim Mountainbiken für eine
sehr gute Fitness. Die Touren sind natürlich kürzer als bei den
Rennradlern, jedoch ebenso abwechslungsreich. Die einfachen
Touren führen über Felder und Wiesen bisher rund um Moisburg.
Dies kann beliebig gesteigert werden bis hin zum „Rosengarten“
und der „Fischbecker Heide“ (Bitte nicht unterschätzen!). Bei
genügend Interessierten kann auch hier eine Teilnahme an CTF`s (CrossTourenFahrt)
über den Verein
erfolgen. Das Training der Mountainbiker findet
im Winter auch am Sonntag ab 10.00 Uhr, Sporthaus statt.
Für beiden Sparten gilt jedoch….
Wir können noch eine Menge Radsportler für beide Gruppen
gebrauchen!!! Wer sich also für den Radsport interessiert und
mal reinschnuppern möchte, ist zu den Trainingsterminen herzlich
willkommen. Teilnehmen kann jeder zwischen 13 Jahren bis … wer
sich fit genug fühlt, egal ob Frau oder Mann. Mitzubringen sind
dabei ein geeignetes sicheres Fahrrad, ein Fahrradhelm sowie
Radportbekleidung und Verpflegung nach Bedarf. Eine gewisse
Grundfitness ist natürlich ebenso vorteilhaft, jedoch lässt sich
diese auch durch regelmäßiges Radtraining schnell aufbauen. Alle
beim BDR gemeldeten MTV-Radsportler sind bei den
Trainingsausfahrten und über den Verein geplante Veranstaltungen
haftpflichtversichert.
Kette rechts,
Mario Lutz
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