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Radsport
 
2009 Moisburg
Alten Weden 8
Mario Lutz
21647 Moisburg
Bergfeld 42
Mobil 0171-5301285
Email an M. Lutz
 

Trainer/in / Betreuer/in

Mario Lutz
21647 Moisburg - Bergfeld 42 - Mobil 0171-5301285 - Email an M. Lutz

Wer hat Lust im MTV Moisburg in einer Radsportgruppe aktiv mitzufahren? Ziele: regelmäßiges gemeinsames Training, RTF-Teilnahme bis zu Radsportveranstaltungen. Umfang der Trainingseinheiten entsprechend der Leistungszusammensetzung der Teilnehmer.

Achtung: Es gilt auch hier die Straßenverkehrsordnung und das Tragen eines Helms ist obligatorisch. Für Verpflegung hat jedoch jeder selber zu sorgen. Herzlich Willkommen sind Frauen und Männer sowie Anfänger von jung bis alt!
 
 

Spiele/Training/Zeiten

Hallo Radsportgemeinde,
nicht nur im Sommer macht das Radfahren Spaß, sondern auch im Winter und härtet ab gegen Wind und Wetter! Grüße Mario Lutz

Training im Winter von September bis April: Sonntag, 10.00 Uhr, Sporthaus
Training im Sommer von April bis September: Mittwoch, 18.00 Uhr, Sporthaus
Treffpunkt: Gastronomie im Estepark (Alten Weden 8)
 
   

News


28.09.11 Bericht zur MTV-Radsportsaison 2011
Langsam geht die Radsportsaison 2011 zu Ende. Die Beine freuen sich auf etwas Entspannung und der Geist lässt die eine oder andere Veranstaltung Revue passieren.

Glücklicherweise hat es die Radsportgruppe MTV-Moisburg auch im letzten Winter 2010/2011 geschafft die gute Kondition des letzten Sommers durch ausgedehnte MTB und z.T. auch Rennradtouren nicht ganz auf Null zurückfallen zu lassen. Übrigens haben die meisten MTB-Termine dabei im Schnee stattgefunden, so daß wir Norddeutschen dank der Harburger Berge auch Eis und Schnee gut gewappnet gegenüber stehen.
Als dann auf Malle Anfang März 2011 die Sonne raus kam, zog es wieder einen Großteil der deutschen Radsportgemeinde nach Mallorca ins Trainingslager, wo auch ich mich wieder nicht gegen wehren konnte. So habe ich dort 7 Tage intensiv trainieren können und dabei die wunderschöne, grüne Landschaft im Frühling auf Mallorca genießen können. Selbst Ausgleichstraining im Außenpool oder Strandläufe waren möglich. Mallorca bietet für jedes Leistungsniveau das entsprechende Terrain. Ob flache, kurze und hübsche Straßenzüge oder auch die etwas größeren Bodenwellen inkl. Puig Major (1.445 Hm) im Nordwesten der Insel mit seinen heftigen Anstiegen aber auch ebenso schnellen Abfahrten wissen zu begeistern.

Nach Mallorca begann dann die Rennrad-Saison in Norddeutschland im März mit einem ersten Show-Down beim Giro Nortorf, einem Sprintrennen. Dort galt es die taktischen Spiele der anderen Teilnehmer auf dem 4 x 12,5 km langen Rundkurs zu erkennen und mitzugehen. Bei sonnigem Wetter und leider nur 8 °C gingen wir in kurzer Radbekleidung an den Start, was sich zuerst etwas frisch anfühlte, sich jedoch später als genau die richtige Wahl herausstellte. Aufgrund frühzeitiger Anreise haben wir uns gewissenhaft warmfahren können und waren sehr gespannt wie es dort zur Sache gehen wird. Und so kam es dann auch, es wurde sofort nach Start Vollgas gegeben, um das Feld möglichst schnell auseinander zu reißen. Wir sind dabei von ganz hinten gestartet und dem entsprechend war mein Puls bereits nach 500 m auf Maximum. Es waren ca. 114 Personen gestartet, wobei sich dann schon in den ersten beiden Runden schnell die Spreu vom Weizen getrennt hat. Ab der 3.Runde hatte ich es dann geschafft, mit an die Spitzengruppe ran zufahren und musste zusehen, wie 2 Radler sich auch schon von dieser Gruppe abgesetzt hatten. Somit ging es dann nicht mehr um den 1.Platz, jedoch war der 3. noch erreichbar. In der letzten Runde versuchte ich dann mein Glück und setzte ca. 1 km vor Ziel in einer ruhigen Phase aus dem Pulk zum Sprint an. Es gelang mir, mich von dem Pulk auf dem 3. Platz abzusetzen. Auf der Zielgerade wurde mir dann jedoch meine Sprintrennen-Unerfahrenheit zum Verhängnis und ich musste einsehen dass 1 km für einen Sprint einfach zu lang sind. Links und rechts zischten dann die Räder vorbei und ich wurde immerhin 10. ! Ich war dann trotzdem sehr zufrieden und warm war mir inzwischen auch 
Nachfolgend fanden dann die ersten RTF´n statt, beginnend mit der schönen Neuwiedentaler RTF, die auch die Harburger Berge nicht vernachlässigt. RTF´n, organisierte Radtourenfahrten des BundDeutscherRadfahrer, sind eine gute Möglichkeit neben dem wöchentlichen Training im MTV, „Rennluft“ zu schnuppern und aufgrund der unterschiedlichen Streckenlängen (40 km bis 220 km) für jedes Trainingsniveau geeignet. Es erfolgt keine Zeitmessung und für Verpflegung wird unterwegs durch den Veranstalter auch gesorgt. Gemeinssam lernt man dort aber das Fahren in größeren Gruppen und seine eigenen Schwächen und Stärken.

Ende April stand dann das Radrennen „Tour de Energie“ in Göttingen auf dem Plan. Dort galt es die Vorjahreszeit (Erstteilnahme) mindestens zu bestätigen, bzw. zu toppen. Das Rennen startet in Göttingen, führt durch die Mittelgebirgslandschaft und auch flachen Passagen wieder zurück nach Göttingen über insgesamt 82 km. Wobei die 3 Berge im mittleren Bereich die eigentliche Prüfung darstellen. Auch dieses Rennen ging sehr schnell los und man musste darauf achten, sich nicht gleich am Anfang zu verbrennen. Ich fühlte mich dank Malle und den vorherigen Events fit und versuchte noch vor den Bergen ordentlich Zeit gut zu machen. Dies gelang mir sogar bis zur 3. „Bergankunft“, wo jedoch plötzlich Krämpfe in den Beinen auftraten. Zum Glück ging es danach nur noch mehr oder weniger bergab Richtung Göttingen (20 km), denn an „Druck machen“ war nicht mehr zu denken. Dafür habe ich Stretching während der Fahrt trainiert, auch schön. Alles in allem war ich dann doch 5 min. schneller als im Jahr zuvor und die Welt war wieder in Ordnung.

Es folgte der Sommer mit weiteren schönen RTF´s, Trainingstouren mit dem MTV und anderen Sportveranstaltungen wie Staffeltriathlon in Orthkaten. Im MTV haben sich inzwischen die neuen Radsportler aus 2010 gut integrieren können und der eine oder andere hat dann auch schon Blut geleckt, was an zunehmenden Tuning - Maßnahmen an den Rädern und schnelleren Trainingszeiten gut zu erkennen war und ist. Ein MTV-Radsportler hat dieses Jahr die Sommerferien für eine Alpenüberquerung mit dem MTB genutzt, dies bedarf jedoch eines eigenen Berichts und würde diesen Rahmen sprengen.
Im August stand dann für viele das alljährliche Highlight, die Cyclassics, an. Die MTV-Mitstreiter haben sich entsprechend Ihrer Vorjahres-Zeiten qualifiziert und für die jeweilige Strecke gemeldet. Die 100 / 155 km Fahrer mussten etwas umdenken, denn es ging diesmal erst mal anders herum und zwar zuerst über die Köhlbrandbrücke.



Wie auch schon bei den anderen Veranstaltungen hatten wir am 21.08.2011 wunderschönes Wetter, was so gar nicht zum eigentlichen Schlechtwetter-Sommer passte. Schon am Start ist, aufgrund der Massen an Teilnehmer und Zuschauern, die Faszination Radsport schön zu erkennen. Mit entsprechend guter Laune ging es dann los, die jedoch beim Anblick des ersten Sturzes am Anstieg zur Köhlbrandbrücke getrübt wurde. Leider haben sich diese Ereignisse in meinem Rennverlauf noch viel zu oft wiederholt, inkl. Massensturz auf den Elbbrücken, so das ich eigentlich nur noch froh war, auch dieses Jahr sicher und heil angekommen zu sein. Das sich die Zeit auch wieder verbessert hat, war dabei wirklich nur zweitrangig. Nach wie vor ist es aber immer wieder überwältigend von den Zuschauermassen auf der Mönckebergstraße und auch unterwegs angefeuert zu werden. Die anderen MTV´ler bestätigten diese Begeisterung auch immer wieder, so dass auch 2012 wieder viele an den Start gehen werden.
Eine Woche danach kam dann der Hammer des Jahres, der Ötztaler (Ötzi) am 28.08.2011 in Sölden.
Beim Ötztaler kam vor 30 Jahren ein völlig durchgeknalltes Häufchen von Radlern auf die Idee einen Radmarathon durch die Alpen zu veranstalten und das inzwischen mit einem riesigen Erfolg. Zum diesjährigen 30 jährigen Jubiläum ging es von Sölden (Österreich) über den Kühtai-Pass nach Innsbruck, über den Brenner nach Italien, weiter über den Jaufenpass und schließlich über das Timmelsjoch zurück nach Österreich über insgesamt 238 km und 5500 Höhenmeter (Hm), das ganze leider jedoch an einem Tag und als Rennen ausgeführt.

Trotzdem ist diese Veranstaltung inzwischen so begehrt bei Profis und Amateuren, so das die 4000 Startplätze unter 20000 Bewerbern ausgelost werden müssen. Wie es der Zufall will, habe ich zusammen mit einem anderen Radsportverrückten 2 Tickets bekommen und wir wollten uns somit , neben Jan Ullrich, auch dieser Herausforderung stellen. Wir waren jedoch beide vorher zuletzt maximal 180 km bei einer Landkreis Harburg Umrundung am Mai gefahren und auf Mallorca mal 3000 Hm in einer Tour. Vergessen sollte man dabei nicht die Ausfahrt im Sommerurlaub auf den Mont Ventoux (1.912 Hm), die mit einer konstanten Steigung über 22 km bei 10-12% auch nicht gerade langweilig ist…

Aber egal, dies war neu und Ankommen war das Ziel. Bei der Anreise am Tag zuvor hat es ununterbrochen geregnet in den Alpen und die Temperaturen waren auf Herbst/Winter-Niveau abgestürzt, wobei der Wetterbericht für Sonntag dann doch Hoffnung machte. Und so kam es auch. Morgens um 07:00 Uhr starteten wir bei dichtem Nebel und + 4 °C. Kurze Hosen und überfrorene Autos sahen irgendwie skurril nebeneinander aus. Dank Knielingen kühlte diese bei der ersten Abfahrt jedoch nicht allzu stark aus und warm wurde einem dann gleich beim ersten Anstieg auf den Kühtai-Pass mit Steigungen von bis zu 18 % über 18,5 km auf 2.020 m Passhöhe. Schon an diesem ersten Pass war zu bemerken, dass schon die extra montierte kleine Übersetzung für diese Art von Bergen zu groß werden könnte. Oben gab‘s dann Verpflegung bei Sonnenschein und es galt möglichst schnelle wieder warme Klamotten für die Abfahrt anzuziehen. Nach einer Stadtdurchfahrt in Innsbruck führte uns dann die Tour über die alte Brennerstraße mit maximal 12 % Steigung nach Italien. Nach Rücksprache mit meinem Kollegen befanden wir dieses Teilstück als entspannend. Wir konnten unseren Schnitt nach 145 km auf 26,5 km/h steigern und fuhren damit im guten Mittelfeld, was als Flachlandtiroler und Erstbezwinger durchaus beachtlich erschien. Am dritten Pass, dem Jaufenpass auf 2.090m Höhe, lernte ich dann die Funktion meiner Knielinge als Kompressionssocken kennen, da die Knie sich eigenartigerweise doch inzwischen stark vergrößert hatten… Zu diesem Zeitpunkt (161 km) lagen jedoch noch ca. 80 km vor uns, ganz zu Schweigen vom letzten Anstieg zum Timmelsjoch über 29 km mit abschließenden 14 % Steigung !

Vielleicht waren es die inzwischen sonnigen +32°C in St.Leonhard am Fuße des Bergs die mich und meinen Kumpel dazu animierten nicht aufzugeben und vor allem nicht bergauf zu schieben! Die Ankunft auf 2.509 m Höhe bei Schnee und Sonnenschein und radsportverrückten Fans war dann der belohnende Ausgleich dafür. Danach ging es über einen kleinen Gegenanstieg (220m) mit zum Teil 85 km/h ins Tal zurück nach Sölden und die Erlösung der Qualen war in Sicht.



Angekommen im Ziel, unter Jubel der Massen, waren wir überglücklich das Abenteuer in 11 Stunden, 13 Min überstanden zu haben. Der Gesamtschnitt von ca. 22 km/h erscheint für norddeutsche Touren langsam, aber bei 4 Pässen relativiert sich das ganze schon wieder. Nach einer kurzen Regenerationsphase stand für uns beide fest, dass dies keine Einzelaktion bleiben wird, denn schließlich haben wir unterwegs ca. 1h mit Nahrungsaufnahme und Umziehen verbracht, so das allein dort eine Menge Spielraum liegt, um eine Gesamtzeit von unter 10 Stunden in Angriff zu nehmen. Ötzi 2012 wir kommen!

Mein persönlicher Saisonabschluss war dann noch der Crossduathlon in der Haake am 24.09.2011. Dort galt es 7,5 km zu Laufen, 23,5 km MTB fahren und 3 km Laufen. Gerade im Wechsel mit der Laufbeanspruchung und den Hügeln in der Haake in den Harburger Bergen war auch dies ein besonders anspruchsvoller und lustiger Event in 2011. Ich hoffe euch etwas von der Faszination Radsport dargestellt zu haben und würde mich sehr über weitere Radsportler in den Reihen des MTV’s freuen.

Trainiert wird wie gehabt jetzt in der Wintersaison ab September bis April ab dem Treffpunkt an den Tennisplätzen: • Jeden Mittwoch um 18.00 Uhr, Mountain-Bike mit LICHT und • Jeden Sonntag um 10.00 Uhr, Rennrad ggf. Mountain-Bike im Schnee oder nach Absprache. Die Tourenlänge und Geschwindigkeit ergibt aus den Teilnehmern zum jeweiligen Termin.
Mario Lutz

03.04.2011: Radsport Frühjahr 2011 - Ein desaströses Körpergefühl
Nach knapp 2 1/2 monatiger Sportabstinenz , unzähligen Weihnachtfeiern, Geburtstagsfeiern, Jahresend und- Jahresanfangsfeier sowie sonstigen Körper,- Geist- und Seele schädigenden Tagen begann mein sportliches Jahr 2011 mit einer für den Jahresanfang typischen Ernüchterung. X Kilo zuviel. Muskelmasse 0, Mentale Stärke -5 auf der nach unten offenen Wohlfühlskala. Wow – was für ein Beginn wieder einmal.
Ein Sonntag im Februar markiert dabei meinen vorläufigen Tiefstand in Sachen Fitness.

Meine Sportkollegen aus der MTV-Radfahrertruppe hatten mir an diesem Tag in diesem noch frischen Jahr einiges voraus. Viele hatten gar nicht richtig mit dem Training aufgehört (muss ich mir merken), andere hatten ob der schlechten Witterung eine Ersatzsportart zur Konditionserhaltung gewählt (auch ne super Idee), wieder andere hatten nicht so viel gegessen (toll) und ein nicht unerheblicher Teil hatte den Winter einfach ohne die Vielzahl von körperlichen Verfallsmerkmalen überstanden, wie ich sie aufwies (wäre mir am liebsten).



09:50 GMT – Kirchenglocken im Dorf sind zu hören. Bin auf dem Weg zum üblichen Treffpunkt am Sportplatz. Schnell noch Ulrich einsammeln, Stefan und Hans abholen und bei Herbert vorbeiflitzen. 10:00 pünktliches Ankommen an unserem Treffpunkt am Sportplatz (wenigstens das hat geklappt). Die üblichen Restverdächtigen sind auch schon alle da. Um 10:05 ist es dann soweit. Nach kurzem Stretchen alle aufsatteln und die Etappe angehen. 50 Standard - Km stehen auf dem Programm. Auf den ersten Metern schnell noch ein, zwei lockere Sprüche machen. Dann war erst mal lange Zeit Schluss mit reden. Für die erste Steigung (der geneigte Radprofi spricht von „Anhöhe“) musste ich schon volle Konzentration aufbringen. Bevor es zum bedrohlichen Erstkollaps kommt, verwandelt sich dieses aus dem nichts aufgetauchtes, fieses Etappenstück in flaches Gelände. Gerade noch geschafft. Atmen. Nicht reden.
Die nächsten 20 km versuche ich durch gelegentliche Kurzkommentare bei den Gesprächen meiner Mitstreiter die Illusion aufrecht zu erhalten, als ob mir das ganze hier aber auch rein gar nix ausmacht. Klappt aber nur mäßig. Atmen. Lieber nicht reden.

Im weiteren Verlauf der Streckenführung beginnen zwar die Beine zu brennen, aber ich kann den notwendigen Sauerstoff jetzt doch recht gleichmäßig in meinen Körper pumpen, ohne das es zum Spontanverlust der notwendigen Vitalfunktionen kommt. Weitere 10 km in durchwachsenem Gelände (nur geatmet ohne zu reden) sind geschafft. Ich beginne schon daran zu glauben, das das Ganze jetzt überstanden ist und relaxe vor meinem geistigen Auge bereits. Ist doch alles halb so schlimm. Bis plötzlich – ich weiß auch gar nicht mehr genau wie – Peter mit einem gefühlten Spurt (so um die 35 km/h) locker an mir vorbeizischt. Dabei murmelte er was im Vorbeifahren wie „Lahmer Zock hier“. Verdammt – der Ausreißversuch muss doch irgendwie gekontert werden!

Großhirn an Kleinhirn => Beine bitte Vollgas. Der wird sich noch wundern. Mit übermäßiger Willensanstrengung halte ich gegen. Der Puls geht gefühlt auf 200, die Beine brennen (s. o.) und die Lunge schnüffelt begierlich das jetzt doch bedenklich knapp werdenden Sauerstoffkonzentrat. Ich habe meinen körperlichen Exodus vor Augen, als ich den letzten Anstieg deutlich lahmer als eine hüftkranke Schildkröte erklimme. Nur nicht umkippen. Wäre dann doch echt peinlich.

Dann ist es irgendwie geschafft. Peter und der Rest der Bande sind glücklicherweise noch in Sicht- und Schlagweite, so das ich mich auf den letzten Kilometern ran arbeiten kann. Gutes Gefühl. Und bei unserer nächsten Tour reicht die Kondition dann bestimmt schon für das eine oder andere Gespräch zwischendurch.– hoffe ich mal. Alles wird gut!

Thoddo Sternal

18.10.2010: Aktuelles aus der Radsportgruppe-MTV-Moisburg
Inzwischen sind wir dieses Jahr auf ca. 20 aktive Teilnehmer angewachsen, das entspricht einer Steigerung von ca. 25 % ! Damit es den Einsteigern leichter fällt den Einstieg zu finden, trainieren wir seit September in 2 unterschiedlich schnellen Gruppen. Beide treffen sich zur selben Zeit und fahren meist die ersten 10km zusammen. Danach trennt sich das Feld je nach Lust und Laune der jeweiligen Teilnehmer.

Die Länge der Touren im Rennradbereich (RR) beträgt ca. 45 km – 70km pro Training, wobei die Länge und der Schwierigkeitsgrad der Tour jeweils in Abstimmung der Teilnehmer gemeinsam vor dem Start festgelegt wird. Der Schnitt schwankt inzwischen je nach Tour und Witterung zwischen 24 und 30 km/h.

Da sich Moisburg im Herzen der schönsten Radsportregionen in Norddeutschland befindet, fanden sich bisher sehr schöne und unterschiedliche Touren, wobei wir immer noch keine „Standard-Runde“ festgelegt haben. Tourziele waren und sind das Sittensener Moor, die Nordheide, die Harburger Berge, die Elbe sowie viele Dörfer im Umkreis von ca.30 km um Moisburg herum.

Beim Mountainbiken (MTB) sieht das natürlich etwas anders aus, dort entsprechen 30 km anspruchsvolles MTB fahren ca. 60 – 70km Rennrad (RR) fahren. Die Belastung ist ebenfalls komplett anders und eine willkommene Abwechslung zum RR fahren. Beim MTB sind die Belastungs- und Entspannungsphasen immer im Wechsel, gegenüber der meist gleichmäßigen ausdauernden Belastung beim RR. Die einfachen MTB Touren führen über Felder , Wiesen und durch die Wälder rund um Moisburg. Dies kann beliebig gesteigert werden bis zum „Rosengarten“ und der „Fischbecker Heide“ (Bitte nicht unterschätzen ! )

Rennrad Ziele für 2010-2011:
• Training im Winter von September bis April: Sonntag, 10.00 Uhr, Sporthaus
• Training im Sommer von April bis September: Mittwoch, 18.00 Uhr, Sporthaus
• Weitere Trainingstermine nach Absprache
• Dauer ca. 2 Std, in Absprache auch länger
• Teilnahme an ca. 8-10 RTF-Terminen (RadTourenFahrt) in Norddeutschland: Start ab März/April immer Sonntags zwischen 8.00-10.00 Uhr, Touren über 45, 80, 120, 155 km stehen dabei zur Auswahl, Anreise größtenteils per PKW oder Vereinsbus möglich
• Teilnahme an Rennveranstaltungen wie Vattenfall-Cyclassics (Hamburg), Velothon (Berlin) und Tour d‘Energie (Göttingen)
• Evtl. 24 h Nürburgring Team Rennen
• Ausfahrt im neuen MTV-Trikot
• Technik Workshop

Für beiden Sparten gilt jedoch…. Wir können noch eine Menge Radsportlerinnen und Radsportler für beide Gruppen RR+MTB gebrauchen!!! Wer sich also für den Radsport interessiert und mal reinschnuppern möchte, ist zu den Trainingsterminen herzlich willkommen. Teilnehmen kann jeder sportlich ambitionierte Radfahrer von 14 Jahren bis … wer sich fit genug fühlt, egal ob Frau oder Mann.

Mitzubringen sind dabei ein geeignetes sicheres Fahrrad, ein Fahrradhelm sowie Radportbekleidung und Verpflegung nach Bedarf. Eine gewisse Grundfitness ist natürlich ebenso vorteilhaft, jedoch lässt sich diese auch durch regelmäßiges Radtraining schnell aufbauen. Alle beim BDR gemeldeten MTV-Radsportler sind bei den Trainingsausfahrten und über den Verein geplante Veranstaltungen haftpflichtversichert. Des Weiteren halbiert sich über die BDR-Mitgliedschaft der Preis für die RTF- und CTF-Startgelder (ca. 3-5 statt 6-10 €/Tour).
Mario Lutz

01.09.2010: Moin Radsportler,
zunächst herzlichen Glückwunsch an alle Vattenfall-Cyclassics- und Triathlon-Teilnehmer in 2010. Soweit mir bekannt, sind alle sturzfrei ins Ziel gekommen, was bei den Cyclassics leider inzwischen zu eines der wichtigsten Ziele geworden ist.

An zweiter Stelle stehen natürlich die Zeit und Schnitt, denn es handelt sich ja eben um ein Rennen und keine Kaffeefahrt mit Kuchen oder Lütt un Lütt ! Auch können wohl alle mit Ihrer Zeit zufrieden sein und wissen, ob nächstes Jahr noch mehr drin ist, oder es gilt die Zeit zu bestätigen. Vor allem ein dickes Lob an alle Erstteilnehmer, starke Leistung !

Hiermit möchte ich euch alle zum 1.Treffen ohne Helm im Sporthaus am Dienstag den 07.09.2010 um 19.00 Uhr einladen. Wie es sich für einen Verein gehört habe ich zur Vorbereitung eine kleine Tagesordnung zusammen gestellt und freue mich dabei auf rege Diskussion mit euch:

1. Training am Mittwoch
a. Erfahrungen, Geschwindigkeit, b. Teilnahmehäufigkeit, c. Optimierungspotenzial (evtl. 2. Gruppe, Zeitpunkt, Jugendarbeit…), d. Gruppendynamik
2. Teilnahme an RTF/CTF
a. Erfahrungen, b. Teilnahmehäufigkeit, c. Optimierungspotenzial (Terminabsprache, Fahrtorganisation)
3. Teilnahme an Rennen, Planung für 2011
4. Meldung BDR für 2011
5. Trikot, Sponsoring
6. Wintertraining RR+MTB
7. Termin für einen Technik-Workshop (jetzt helfe ich mir selbst…) ???
8. Werbung in eigener Sache, Ideen?, sonstiges


Gerne sind zu diesem Treffen auch radsportbegeisterte weitere Interessierte eingeladen, je größer unsere Gruppe wird, desto mehr Möglichkeiten! Bitte gebt mir zwecks Tischreservierung bis zum 31.08.2010 per Email Rückmeldung, ob und mit wie viel Personen Ihr teilnehmen werdet. Kette rechts, Euer Mario


01.01.2010: Radsportgruppe MTV Moisburg: Resümee 2009 und Ausblick 2010
Seitdem sich die neu gegründete Radsportsgruppe das erste Mal im August 2009 getroffen hat, haben etwa 20 Ausfahrten stattgefunden. Maximal sind zu den Terminen bisher 16 Personen von 12 – 55 (58) Jahren erschienen, wobei auch 2 Frauen im Rennradbereich dabei waren. Die Länge der Touren im Rennradbereich beträgt momentan 45 km – 70 km pro Ausfahrt, wobei die Länge und der Schwierigkeitsgrad der Tour jeweils in Abstimmung der Teilnehmer gemeinsam vor dem Start festgelegt wird. Der Schnitt schwankte je nach Tour und Witterung zwischen 24 und 28 km/h.
 
Radsportgruppe 2010 im Winter Mitten im verschneiten Rosengarten

Da sich Moisburg im Herzen der schönsten Radsportregionen in Norddeutschland befindet, fanden sich bisher sehr schöne und unterschiedliche Touren, wobei wir immer noch keine „Standard-Runde“ festgelegt haben. Tourziele waren bisher das Sittensener Moor, die Nordheide, die Harburger Berge, die Elbe sowie viele Dörfer im Umkreis von ca.30 km um Moisburg herum.

Rennrad Ziele für 2010:
• Fester Trainingstermin von September bis April: Sonntag, 10.00 Uhr, Sporthaus
• Fester Trainingstermin von April bis September: Mittwoch, 18.00 Uhr, Sporthaus
• Dauer ca. 2 Std, in Absprache auch länger
• Teilnahme an ca. 8-10 RTF-Terminen (RadTourenFahrt) in Norddeutschland: Start ab März/April immer Sonntags zwischen 8.00-10.00 Uhr, Touren über 45, 80, 120, 155 km stehen dabei zur Auswahl, Anreise größtenteils per PKW oder Vereinsbus
• Teilnahme Vattenfall-Cyclassics über 55 und 100 km + Teilnahme der Jugendlichen in der U15 Gruppe
• Trainingslager im Harz, Frühjahr 2010
• Der Preis für die RTF-Startgelder (ca. 3-5 statt 6-10 €/Tour) halbiert sich über die BDR-Mitgliedschaft
• Ausfahrt im neuen MTV-Trikot, wir suchen noch sportbegeisterte Sponsoren !!! (bei Interesse bitte Mario Lutz ansprechen)
 


Mitglieder der Radsportgruppe im Herbst 2009

Parallel zu den Rennradlern treffen sich seit Ende September/Anfang Oktober eine Gruppe von Mountainbikern. Auch hier steht die Freude am Radsport an oberster Stelle, jedoch sorgt gerade die Wechselbelastung beim Mountainbiken für eine sehr gute Fitness. Die Touren sind natürlich kürzer als bei den Rennradlern, jedoch ebenso abwechslungsreich. Die einfachen Touren führen über Felder und Wiesen bisher rund um Moisburg. Dies kann beliebig gesteigert werden bis hin zum „Rosengarten“ und der „Fischbecker Heide“ (Bitte nicht unterschätzen!). Bei genügend Interessierten kann auch hier eine Teilnahme an CTF`s (CrossTourenFahrt) über den Verein erfolgen. Das Training der Mountainbiker findet im Winter auch am Sonntag ab 10.00 Uhr, Sporthaus statt.

Für beiden Sparten gilt jedoch….
Wir können noch eine Menge Radsportler für beide Gruppen gebrauchen!!! Wer sich also für den Radsport interessiert und mal reinschnuppern möchte, ist zu den Trainingsterminen herzlich willkommen. Teilnehmen kann jeder zwischen 13 Jahren bis … wer sich fit genug fühlt, egal ob Frau oder Mann. Mitzubringen sind dabei ein geeignetes sicheres Fahrrad, ein Fahrradhelm sowie Radportbekleidung und Verpflegung nach Bedarf. Eine gewisse Grundfitness ist natürlich ebenso vorteilhaft, jedoch lässt sich diese auch durch regelmäßiges Radtraining schnell aufbauen. Alle beim BDR gemeldeten MTV-Radsportler sind bei den Trainingsausfahrten und über den Verein geplante Veranstaltungen haftpflichtversichert.
Kette rechts,
Mario Lutz
 

Neue Radsportgruppe 2009 Neue Radsportgruppe 2009

Die neue Radsportgruppe hat sich am 04.08.2009 zum ersten mal getroffen. Pünktlich um 18:00 Uhr erschienen 16 Personen jeglicher Altersstufen (darunter sind sogar zwei Jugendliche im Alter von 12 und 13 Jahren!) vor dem MTV Clubhaus um an einer ersten gemeinsamen Schnupper-Tour teilzunehmen.

Auf Renn-, Mountain- und Trekking-Rädern ging es dann auf eine etwa 45 km langen Strecke nach Tostedt und wieder zurück zum Clubhaus (Staersbeck, Holtorfsbostel, Regesbostel, Holvede, Heidenau, Wistedt, Tostedt, Dohren, Hollenstedt, Appelbeck). Nach etwa 1 Stunde und 50 Minuten kam dann noch ein gemütlicher Ausklang in der neuen "Gastronomie im Estepark".

Allen "Neulingen" hat es sichtlich Spass gemacht, und ab jetzt wird generell Dienstags von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr eine tour gefahren. Der Treffpunkt ist immer vor dem Clubhaus (Alten Weden 8). Wir freuen uns über viele weitere Neue in unserer Gruppe, vor allem ist der weibliche Anteil der Radsportler aktuell noch bei NULL Prozent. Das sollte doch zu ändern sein oder?
 
 
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Sportssprueche Zitat / Spruch:
Fussball: Helmut Schulte - "Das groesste Problem beim Fussball sind die Spieler. Wenn wir die abschaffen koennten, waere alles gut."
 

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